Hausbesitzer sanieren immer weniger

28. August 2011

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) warnt vor dem Einbruch des Marktes für energiesparende Sanierungen und fordert die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung.
Nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind die hocheffizienten energetischen Gebäudesanierungen 2011 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurückgegangen. Wesentliche Gründe dafür sieht die dena in dem seit Monaten schwelenden Streit um steuerliche Anreize und in den finanziell nicht ausreichenden Förderprogrammen für energetische Sanierungen.

Die dena fordert deshalb die Bundesregierung und die Bundesländer auf, eine schnelle Lösung im Streit um die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung zu finden und das Fördervolumen auf 5 Milliarden Euro zu erhöhen.

„Wenn die steuerliche Erleichterung der Gebäudesanierung nicht kommt, ist eine große Chance vertan. Die Bundesregierung muss jetzt dringend handeln und den Vermittlungsausschuss anrufen, um den Steueranreiz für hocheffiziente energetische Sanierungen doch noch zu retten. Außerdem muss die Steuererleichterung auch auf Teilsanierungen ausgeweitet werden. Die von der Bundesregierung angestrebte und notwendige Verdoppelung der Sanierungsrate auf 2 Prozent ist sonst nicht zu schaffen“, erklärt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

(Deutsche Energie-Agentur GmbH, Pressemitteilung vom 23.08.2011)